Alla-prima-Malerei

Diese ist die spontanste Malweise. Normalerweise wird das Bild dabei in einem Durchgang fertiggestellt. Diese Technik wird insbesondere in der Landschaftsmalerei vor Ort angewendet, da der Künstler dort mit ständig wechselnden Licht - und Witterungsverhältnissen zu kämpfen hat, aber auch, wenn man eine spontane Idee in ein Bild umsetzen will.

Es gibt bei der Alla-prima-Malerei keine Vorstudien, außer vielleicht einer rasch skizzierten Aufzeichnung mit Kohle und verdünnter Farbe direkt auf dem Bildträger. Der Bildträger ist üblicherweise weiß. Die Farbe wird mit kleinen Pinselstrichen oder in großen Farbpartien direkt aufgetragen. Da der Künstler bei dieser Technik rasch arbeitet, ist die Konsistenz der Farbe wichtig. Sie sollte so flüssig sein wie süße Sahne und wird auf der Palette bei Öl mit etwas Leinöl, Malmittel oder Terpentin verdünnt, bei Acrylfarbe mit Wasser. Die Alla-prima-Technik wurde von den im Freien malenden Impressionisten bevorzugt.